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Die Elbstadt Riesa plant einen Lückenschluss für den linken Elbradweg. Derzeit ist vor den Toren der Stadt Schluss, nur der rechtselbische Weg ist durchgehend. Der neue Weg sollte ursprünglich flussnah verlaufen, doch der Bauausschuss der Statt stoppte kürzlich diese Planungen.

Die Abgeordneten möchten die Radfahrer direkt durch das Stadtzentrumleiten, damit Händler, Gastronomen und Gewerbetreibenden die Möglichkeit haben, von den Touristen zu profitieren. Deshalb soll der Elberadweg vor Riesa einen Knick machen, an Stadthalle und Rathaus entlang zur Fußgängerzone gehen und erst am Ende der Einkaufsstraße wieder in Richtung Elbe führen. (Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten)

Das Anliegen ist aus Sicht der Stadt und ihrer Gewerbetreibenden sicherlich sinnvoll. Nicht jeder Elbwegradler will aber in der Stadt rasten oder einkaufen. Daher sollte der direkte Weg entlang der Elbe trotzdem ausgebaut und beschildert werden. Die Stadtroute sollte den hohen Ansprüchen der Radreisenden an touristische Fernwege genügen,also eine Breite aufweisen, bei der man nebeneinander fahren kann, komplett frei von Kanten und Borden sein, durchgängig asphaltiert und möglichst abseits von Hauptstraßen geführt werden. Alles andere schadet der Qualität des Elbradweges und damit dem Ruf des Landes Sachsen als fahrradfreundliches Urlaubsziel.

 

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