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1,2 Milliarden Euro will die Bundesregierung in den nächsten Jahren für die Förderung von Elektroautos ausgeben. Eine Menge Geld, welches besser in den Strukturwandel des Verkehrssektors investiert wäre.

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork: "Alle wissen, dass unsere Verkehrsprobleme nicht durch mehr Autos gelöst werden, sondern durch weniger! Mehr Fußverkehr, mehr Fahrrad, mehr öffentlicher Verkehr – und mehr geteilte Fahrzeuge, das sind Antworten auf die Probleme unserer Zeit. Eine Kaufprämie für Privatautos ist ein rückwärtsgewandtes Konzept, daran ändert auch das große ‚E‘ nichts!" Stattdessen fordert Stork die Förderung des Kaufs von E-Lastenrädern.

Die nach der Abwrackprämie nächste Runde staatlicher Subventionierung des Autokaufs ist ein fatales verkehrspolitisches Signal. Angesichts der Tatsache, dass 50% aller Autofahrten kürzer als 5 Kilometer sind, sehen neben dem ADFC auch zahlreiche Verkehrsexperten großes Potential zur Verlagerung auf Wege mit dem Rad, zu Fuß und dem Öffentlichen Nahverkehr.

Das Ziel von einer Million Elektrofahrzeuge im Jahr 2020 hat die Bundesregierung indes schon längst erreicht. Dabei handelt es sich allerdings um Pedelecs und E-Bikes: Über 2 Millionen solcher elektrisch unterstützter Fahrräder fahren bereits auf deutschen Straßen und das ganz ohne staatliche Förderung.

Die Pressmitteilung des ADFC im Wortlaut
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