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Verband führt Pannenhilfe für ADFC-Mitglieder ein / Dulig: Wir wollen mehr Menschen für das Radfahren begeistern

Am Wochenende treffen sich in Dresden 150 Delegierte des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) aus dem ganzen Bundesgebiet, um über die Geschicke des Vereins zu beraten. Auf der Tagesordnung der Bundeshauptversammlung (BHV) steht unter anderem die Einführung einer im ADFC-Mitgliedsbeitrag inbegriffenen Pannenhilfe für Radfahrer, ein Positionspapier zu Radverkehrsinfrastruktur sowie ein Leitbild für den Verband.

ADFC-Bundesvorsitzender Ulrich Syberg sagt: „Kaum eine deutsche Stadt nutzt das Potenzial, das in der rasant wachsenden Popularität des Fahrrads steckt. Radfahrer werden mit Mini-Streifen oder im Nirwana endenden Spuren abgespeist. Obwohl sich fast alle Städte wünschen, dass die Menschen mehr Wege mit dem Rad zurücklegen. Und das geht – in Kopenhagen und Münster sind es über 40 Prozent. Aber das kommt nicht zum Nulltarif. Wir brauchen in den Städten eine durchgängige, gute und komfortable Rad-Infrastruktur. Nur dann trauen sich alle auf das Rad: Auch Kinder, Ältere und alle, die es wegen des schnellen Autoverkehrs schon lange nicht mehr tun.“

Teil der ADFC-Bundeshauptversammlung ist in diesem Jahr ein Symposium mit dem Titel "Radfahren für alle - auch für Kinder?" Die Veranstaltung im Dresdner Verkehrsmuseum (Beginn: Freitag, 6. November, 12:00 Uhr) nimmt die spezifische Wahrnehmung von Kindern im Straßenverkehr in den Fokus und widmet sich den besonderen planerischen Kriterien für eine eigenständige Mobilität von Kindern auf dem Rad. Des Weiteren sollen Fortschritte und Hemmnisse der modernen Mobilitätserziehung aufgezeigt und gute Beispiele für kinderfreundlichen Radverkehr vorgestellt werden.

Der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Martin Dulig wird zum Symposium ein Grußwort sprechen (Freitag, 14:30 Uhr). Dulig zum Radverkehr in Sachsen: „Die Sächsische Staatsregierung unterstützt den Trend zu mehr Radverkehr. Unser Ziel ist es, die Fahrradinfrastruktur weiter auszubauen und die Verknüpfung mit dem ÖPNV zu verbessern. Für den touristischen Radverkehr soll ein landesweit einheitliches Radverkehrsnetz etabliert werden. Ab Januar 2016 soll eine deutliche Verbesserung der Fördermöglichkeiten für die Kommunen erfolgen. Gemeinsam wollen wir noch mehr Menschen für das Radfahren begeistern und dazu beitragen, das Radfahren in Sachsen in Zukunft noch attraktiver zu gestalten.“

 

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