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Seit dem 1. Mai hat der ADFC Sachsen, zum ersten Mal in seiner mehr als zwanzigjährigen Geschichte, einen hauptamtlichen Landesgeschäftsführer. In einem Bewerbungsverfahren mit insgesamt 18 Bewerbern hat sich Konrad Krause als der am besten Geeignete erwiesen.

Aus mehrjähriger Tätigkeit im Vorstand des ADFC Dresden und als Chefredakteur des Reflektor Magazins ist er mit Arbeitsweise und Strukturen des ADFC bereits vertraut. Die dynamische Entwicklung des Dresdner ADFC und seine Präsenz in der lokalen und regionalen Presse ist zu einem guten Teil auf sein Engagement zurückzuführen.

Konrad Krause hat an der TU Dresden Politikwissenschaft und Neueste Geschichte studiert und das Studium mit einer Magisterarbeit zur Verkehrspolitik in der frühen DDR abgeschlossen. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Mehr als es der ehrenamtlich tätige Landesvorstand bisher vermochte, wird er der Stimme des ADFC Gehör verschaffen können und Akteuren aus Politik und Verwaltung landesweit als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Der Freistaat Sachsen steht in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen: 9% bis 12% weniger Einwohner bis zum Jahr 2025, weitere Konzentration der Bevölkerung in den großen Städten, begrenzte Mittel der öffentlichen Kassen und der Anspruch die Mobilität für alle Bürger und die Wirtschaft in hoher Qualität unter Einhaltung unserer anspruchsvollen Umweltgesetzgebung zu gewährleisten.

In seiner Stellungnahme zum Entwurf des Landesentwicklungsplans stellt der ADFC Sachsen fest, dass das Fahrrad dabei ein wesentlicher Baustein ist, um dieses Ziel zu erreichen. Bei vielen Wegen kann gerade im Zusammenspiel mit dem öffentlichen Verkehr das Fahrrad viele Autofahrten ersetzen. Unter anderem weniger Stau auf den Straßen und eine bessere Auslastung von Bussen und Zügen sind die Folge. Vorteile die allen zu Gute kommen.

Radfahren erfreut sich wachsender Beliebtheit in Sachsen. Das schlägt sich auch in einer Zunahme der Mitgliederzahl des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs auf 2.500 Mitglieder nieder. Allerdings ist noch viel zu tun, damit Sachsen ein fahrradfreundliches Bundesland wird.

Am Sonnabend, den 3. März fand die Landesdelegiertenversammlung des ADFC Sachsen im Umweltzentrum Chemnitz, Henriettenstr. 5, ab 10 Uhr statt. Die Versammlungsteilnehmer wählten einen neuen Vorstand und beschlossen einen neuen Haushalt. Zudem wurde eine erneuertes Verkehrspolitisches Papier beschlossen.

ADFC im Freistaat – jetzt geht’s los

Der ADFC in Sachsen lebt von seinen Ortsgruppen. Dort wo wir politisch stark sind, lässt es sich vergleichsweise gut Radfahren. In den großen Städten sind die Belange der Radfahrer in Politik und Verwaltung angekommen. Entsprechend ist dort der Anteil des Radverkehrs stark gestiegen, auch wenn es noch viel zu tun gibt.

 Seit einigen Wochen ist Reflektor 4.2010 aus der Druckerei und liegt an verschiedenen Auslagestellen in Sachsen kostenlos aus. Mitglieder des ADFC Sachsen bekommenden Reflektor 4x im Jahr frei Haus geliefert.

 

ADFC: Geräumte Radwege entlasten den Berufsverkehr

Radwege werden oft als letztes geräumt, obwohl Städte und Gemeinden nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs dazu verpflichtet sind, "verkehrswichtige" innerörtliche Radwege zu räumen und zu streuen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) empfiehlt Kommunen, den Radwegen Priorität vor den Straßen einzuräumen. ADFC-Bundesvorsitzender Ulrich Syberg sagt: „Unsere dänischen Nachbarn machen es vor. In Kopenhagen fahren etwa 40 Prozent der Berufspendler mit dem Rad zur Arbeit. Stiegen diese wegen der Schneeverhältnisse vom Fahrrad aufs Auto um, bräche der Verkehr zusammen.“

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