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Gottfried Stier

Viele waren es ja nicht gerade, die dem Ruf zur Sternfahrt des ADFC Sachsen nach Geyer gefolgt waren. Immerhin war eine Steigerung zu den vergangenen beiden Jahren zu verzeichnen, denn da waren die Sternfahrten leider ausgefallen.

Studie aus den Niederlanden belegt: Arbeitgeber sparen 27 Millionen Euro pro Jahr durch mit dem Rad zur Arbeit pendelnde Mitarbeiter

Arbeitnehmer die regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren sind seltener Krank geschrieben. Sie versäumen durchschnittlich einen Arbeitstag weniger pro Jahr als nicht Radfahrende Kollegen.
Das geht aus einer TNO-Untersuchung hervor, deren Ergebnisse während der FietsVak 2009 in Rosmalen vorgestellt wurden.

Im sächsischen "Lenkungsausschuss Verkehrssicherheit" sind mehrere Ministerien, Verbände und Institutionen, unter anderem auch der ADFC Sachsen, vertreten. Da die Zahl der Radunfälle in Sachsen in den letzten Jahren stieg, forderte der ADFC seit Längerem, dass sich der Lenkungsausschuss stärker mit dem Radverkehr auseinandersetzt.

Bundesverkehrsminister zeichnet einmaliges Ausleihsystem aus

Das Ausleihsystem „Chemnitzer Stadtfahrrad“ des Vereins Chemnitzer Gewölbegänge wurde am 24. Juni zum 3. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik in Essen durch den Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Wolfgang Tiefensee, ausgezeichnet. Nach Chemnitz ging ein Sonderpreis in der Kategorie „Die Stadt von morgen bauen – Klimawandel, erneuerbare Energien und nachhaltige Umweltgestaltung“.

Studie zur Mobilität in Deutschland:

Deutschland verabschiedet sich vom Klischee, das Vorzeigeland der Autofahrer zu sein. Die großangelegte Studie „Mobilität in Deutschland“ belegt für die Jahre 2002 bis 2008 eine bemerkenswerte Trendwende im Verkehrsverhalten der Deutschen hin zu umweltfreundlichen Verkehrsträgern: Gemessen an der Zahl der Wege stiegen die Deutschen vor allem auf das Fahrrad (+ 17 %) oder auf Bahn und Bus (+ 14 %) um. Auch als Fußgänger waren die Deutschen mehr unterwegs: Zwischen 2002 und 2008 wuchs die Zahl der zu Fuß zurückgelegten Wege um 6 %. Während die Verkehrsträger des Umweltverbundes (Fahrrad, Öffentlicher Verkehr und Fuß) deutliche Zuwächse verbuchen, stagniert die Zahl der Wege beim Autoverkehr. Betrachtet man nicht den Fahrer, sondern nur die Mitfahrer, dann sanken die mit dem Pkw zurückgelegten Wege sogar um 5 %, haben die Forscher von Infas und DLR im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums ermittelt.

Quelle: Pressemitteilung der Allianz pro Schiene

 

wassergebunden

Immer wieder wird die Verwendung von Asphalt beim Bau von Radwegen mit der Begründung abgelehnt, dass Asphaltradwege eine besonders hohe Versiegelungswirkung hätten. Eine Studie der Mecklenburg-Vorpommerschen Landesregierung kommt zu einem anderen Ergebnis:

Radwege mit asphaltierter (gebundener) Deckschicht stellen keine Versiegelung der Landschaft dar. Radwege mit ungebundenen Materialien wie Splitt, Schotter, Sand oder Brechgut aus Abrissobjekten sind keine ökologisch begründbaren Alternativen.