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Der ADFC Leipzig e.V. führt zurzeit am Zschopauradweg zwischen Frankenberg und Döbeln-Technitz eine Schwachstellenanalyse durch. Auftraggeber ist der Tourismusverband Sächsisches Burgen- und Heideland, der aktiv darum bemüht ist, die Bedingungen für den Fahrradtourismus in der Region zu verbessern.

Die Sächsische Radverkehrskonzeption 2005 kritisiert am Zschopauradweg vor allem die zahlreichen Steigungen und die flussferne Führung. In Absprache mit den einzelnen Gemeinden will der ADFC Leipzig Routenverlegungen zur Minimierung der Steigungen vorschlagen. Außerdem werden die Wegweisung und der Ausbaustandard auf Mängel überprüft. Die Schwachstellenanalyse wird Ende November 2008 abgeschlossen sein.

Neue Wegweiser am Muldentalradwanderweg

2007 hat der ADFC Sachsen e.V. für den Muldental-Radwanderweg eine Schwachstellenanalyse durchgeführt. Für etwa 300 km Flussradweg wurden alle Schwachstellen hinsichtlich Wegweisung, Ausbaustandard und Routenführung in Befahrungsprotokollen erfasst. Außerdem wurde ein umfangreicher Maßnahmenkatalog erstellt.

Bei der Beseitigung der aufgezeigten Schwachstellen sind nun die Kommunen zwischen Hartenstein an der Zwickauer Mulde, Nossen an der Freiberger Mulde und Löbnitz an der Vereinigten Mulde gefordert. Und sie sind dabei unterschiedlich schnell. Ein großes Lob gebührt der Stadt Döbeln. Sie hat nicht nur Abschnitte des Muldental-Radwanderweges, die 2007 zweimal überflutet und zerstört worden waren, im Frühjahr 2008 asphaltiert, sondern im Juni die gesamte Stadt mit Wegweisern nach den Standards der Radverkehrskonzeption Sachsen ausgestattet. Die Stadt ist damit hinsichtlich ihrer Beschilderung fortschrittlicher als die Landeshauptstadt Dresden am beliebtesten Radfernweg Deutschlands.

Für die Mulde bleibt zu hoffen, dass die Schilder in Döbeln recht lange erhalten bleiben und dass die anderen Gemeinden nachziehen, damit das Radeln an der Mulde so richtig zum Vergnügen wird!

Antje Clauß und Monika Micheel

"Ein gestiegenes Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein und stetig in die Höhe kletternde Spritpreise lassen immer mehr Leute vom Auto auf das Fahrrad umsteigen", äußerte Sachsens Verkehrsminister Thomas Jurk (SPD). "Deshalb wollen wir verstärkt Radwege fördern."

Für den nachträglichen Bau von Radwegen an Staatsstraßen werden in der Förderperiode 2007 – 2013, rund 11 Mio. € eingesetzt. Darüber hinaus hat sich die Staatsregierung auf ein Landesprogramm zur Förderung des kommunalen Radwegebaus in Höhe von 5 Mio. € pro Jahr geeinigt.

Jochen Böttcher, verkehrspolitischer Sprecher des ADFC Sachsen begrüßt, dass Geld für den Radverkehr bereitsgestellt wird, äußert aber auch Bedenken: "Was wir brauchen ist eine gesamtheitliche Förderung des Radverkehrs. Solange die meisten Kommunen dazu keine Konzeption haben oder wichtige Themen wie Öffentlichkeitsarbeit und Verkehrsklima ausblenden, können wir nicht zufrieden sein."

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit & ADFC Sachsen

Die Bahn verkauft ihre Fahrkarten am liebsten im Internet. Das ist kostengünstig, spart sie doch Mitarbeiter und teure Automaten. Umso erstaunlicher, dass man Fahrradkarten dort nicht erwerben konnte.

Auf der letzten Landesdelegiertenversammlung ist unser Vorstandsmitglied Michael Haase zurückgetreten. Zur Darstellung im letzten Radreport bittet er um eine Richtigstellung, der wir natürlich nachkommen.

Die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN stellte Anfang 2008 eine umfassende Große Anfrage zu allen Themen des Radverkehrs an die Sächsische Staatsregierung. Die Antwort gibt einen guten und in großen Teilen ernüchternden Einblick über die Ziele der Politik in Sachen Radfahren und die Arbeit der sächsischen Verwaltung. Folgend eine Zusammenfassung und Bewertung aus unserer Sicht.

 

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