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Dieser Tage hat die Stadt Freiberg entlang des Meißner Rings beidseitig Fahrradschutzstreifen markiert. Dies ist sicher auch auf die stetige Präsenz des örtlichen ADFC und die AG Rad zurückzuführen, die mit Ausdauer und Engagement für bessere Radfahr-Bedingungen in Freiberg eintreten. Engagement lohnt sich eben doch!

Schutzstreifen sind Teil der Fahrbahn und durch eine dünne, unterbrochene Linie gekennzeichnet. Sie sind ebenfalls mit Fahrrad-Piktogrammen gekennzeichnet. Autos dürfen auf Schutzstreifen nicht parken und nur ausnahmsweise fahren, z. B. in einer engen Straße, wenn zwei Busse sich begegnen. Die Breite der restlichen Fahrbahn zwischen den Schutzstreifen ist so gewählt, dass zwei Autos sich in der Regel begegnen können. Für den Radverkehr entsteht dadurch auch bei beegnten Straßenverhältnissen mehr Platz. Gleichzeitig wird das fahren auf der Fahrbahn attraktiver und Konflikte mit Fußgängern durch illegales Gehweg-Radfahren werden minimiert.

ADFC zu Radfahrstreifen und Schutzstreifen

Die S-Bahn-Strecke zwischen Halle und Leipzig wird von zahlreichen Berufspendlern genutzt. Viele nehmen ihre Fahrräder im Zug mit. Seit der Umstellung des S-Bahn-Verkehrs auf die neuen Personenwagen vom Typ Talent 2 häufen sich Beschwerden wegen des fehlenden Platzes zur Mitnahme von Fahrrädern.

So müssen Fahrgäste mit Fahrrädern bei diesem Zugtyp sich zunächst an einer großformatigen Toilette vorbeiquetschen, um in das Abteil für Fahrräder zu gelangen. Damit nicht genug: In dem Abteil befinden sich Klappsitze, die - wie der Name schon vermuten lässt - von anderen Fahrgästen zum sitzen benutzt werden, was immer wieder zu Konflikten, wenig Flexibilität und ständigen Stauungen im Waggon führt. Alles in allem sind die neuen Triebwagen ein deutlicher Komfortverlust im Vergleich zu den bewährten Doppelstockwaggons.

Während die sachsen-anhaltinische Regierung von diesen Beschwerden weiß und versucht, die Ursachen abzustellen, antwortete der zuständige Minister in Sachsen, Sven Morlok auf eine entsprechende Anfrage im Landtag sehr kompakt:

"Planung, Organisation und Ausgestaltung des Öffentlichen Personennahverkehrs sind im Freistaat Sachsen Aufgaben der kommunalen Aufgabenträger [...] Der Staatsregierung liegen Beschwerden im beschriebenen Sinne nicht vor"

Hier gelangen Sie zur Kleinen Anfrage der Grünen im Sächsichen Landtag

Für ADFC-Mitglieder gestaltet sich jetzt die Anfahrt für Fahrradurlaub und Wochenendtour besonders bequem und günstig: Der ADFC und MeinFernbus haben eine bundesweite Kooperation geschlossen. Der Fernbus-Marktführer transportiert ab sofort die Fahrräder von ADFC-Mitgliedern auf allen Fernreiserouten kostenlos.

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagte beim Vertragsabschluss in Berlin: „Fahrradurlaub wird immer attraktiver – und Radurlauber wollen komfortabel und kostengünstig in ihre Urlaubsregion kommen. Das eigene Rad wird dabei gerne mitgenommen, denn es ist auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt, und man fühlt sich wohl und sicher darauf. Unsere Kooperation mit MeinFernbus macht die Fahrradmitnahme bei Fernreisen jetzt für ADFC-Mitglieder richtig interessant.“

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Weit verbreitet ist die Annahme, dass Wege mit einer sandgeschlämmten Decke ökologisch vorteilhafter seien als Radwege mit Asphaltbelag, da der Einfluss auf den natürlichen Wasserhaushalt geringer sei. Asphaltradwege hingegen, so die Behauptung, versiegelten die Landschaft. Das führt so weit, dass bestehende und gut nutzbare Wege, wie zum Beispiel der "Gänsefuß" in der Dresdner Heide, entsiegelt werden. Damit wird die Nutzung mit dem Fahrrad erschwert und vor allem: Irgendein positiver ökoligischer Effekt der Asphaltbeseitigung ist nicht nachweisbar. Im Gegenteil:

"Der Vergleich des Einflusses der gebundenen (Asphalt, Beton und nach den vorliegenden Ergebnissen auch die Pflasterdecke) und ungebundenen Befestigungen auf den natürlichen Wasserhaushalt bestätigt nicht die üblichen Annahmen, dass die ungebundene Decke ein Beispiel für ökologisches Bauen ist."

Gegen diesen realen Irrsinn hat der ADFC deshalb eine Petition gestartet. Wir bitten um freundliche Unterstützung.

Die Stiftung Warentest hat erneut Elektro-Fahrräder getestet. Die zehn getesteten Räder schnitten unter dem Strich befriedigend ab. Aber es zeigten sich in einigen Fällen auch Sicherheitsmängel bei der Rahmen- und der Fahrstabilität. Aus der Praxis sind dem ADFC zwar nur wenige Schadensfälle bekannt. Dennoch appelliert der ADFC an die Hersteller, auch die schlechten Test-Ergebnisse ernst zu nehmen.

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Pedelecs sind eine wunderbare Erfindung, denn sie bringen mehr Menschen aufs Rad. Nicht nur im Urlaub und in der Freizeit, sondern auch im Alltag, auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkauf. Die Branche hat ihre Hausaufgaben weitgehend gemacht. Aber: Alle Elektroräder müssen zuverlässig und sicher sein – sonst ist der schöne Boom schnell wieder vorbei. Rahmenrisse, unkontrollierbares Flattern und Reichweiten deutlich unterhalb der Herstellerangaben dürfen nicht vorkommen.“

Die ganze Meldung: ADFC zum Pedelec-Test der Stiftung Warentest

Am Donnerstag, 17. Juli 2014 wird 19.30 Uhr im Sonnenhof Altkötzschenbroda 26 die Radebeuler Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) gegründet. Eingeladen sind ausdrücklich alle Radfahrerinnen und Radfahrer aus Radebeul und Umgebung, die bessere und vor allem sichere Bedingungen für den Radverkehr durchsetzen wollen.

Wer zum Gründungstreffen verhindert ist und dennoch Interesse hat, mitzuarbeiten wird gebeten, eine E-Mail an den ADFC Sachsen zu schicken.

Was: Gründung ADFC Ortsgruppe Radebeul
Wann: Donnerstag 17. Juli 2014, 19.30 Uhr
Wo: Sonnenhof, Altkötzschenbroda 26

Lesen Sie die komplette Pressemeldung zur Gründung des ADFC Radebeul