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Für ADFC-Mitglieder gestaltet sich jetzt die Anfahrt für Fahrradurlaub und Wochenendtour besonders bequem und günstig: Der ADFC und MeinFernbus haben eine bundesweite Kooperation geschlossen. Der Fernbus-Marktführer transportiert ab sofort die Fahrräder von ADFC-Mitgliedern auf allen Fernreiserouten kostenlos.

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagte beim Vertragsabschluss in Berlin: „Fahrradurlaub wird immer attraktiver – und Radurlauber wollen komfortabel und kostengünstig in ihre Urlaubsregion kommen. Das eigene Rad wird dabei gerne mitgenommen, denn es ist auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt, und man fühlt sich wohl und sicher darauf. Unsere Kooperation mit MeinFernbus macht die Fahrradmitnahme bei Fernreisen jetzt für ADFC-Mitglieder richtig interessant.“

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Weit verbreitet ist die Annahme, dass Wege mit einer sandgeschlämmten Decke ökologisch vorteilhafter seien als Radwege mit Asphaltbelag, da der Einfluss auf den natürlichen Wasserhaushalt geringer sei. Asphaltradwege hingegen, so die Behauptung, versiegelten die Landschaft. Das führt so weit, dass bestehende und gut nutzbare Wege, wie zum Beispiel der "Gänsefuß" in der Dresdner Heide, entsiegelt werden. Damit wird die Nutzung mit dem Fahrrad erschwert und vor allem: Irgendein positiver ökoligischer Effekt der Asphaltbeseitigung ist nicht nachweisbar. Im Gegenteil:

"Der Vergleich des Einflusses der gebundenen (Asphalt, Beton und nach den vorliegenden Ergebnissen auch die Pflasterdecke) und ungebundenen Befestigungen auf den natürlichen Wasserhaushalt bestätigt nicht die üblichen Annahmen, dass die ungebundene Decke ein Beispiel für ökologisches Bauen ist."

Gegen diesen realen Irrsinn hat der ADFC deshalb eine Petition gestartet. Wir bitten um freundliche Unterstützung.

Die Stiftung Warentest hat erneut Elektro-Fahrräder getestet. Die zehn getesteten Räder schnitten unter dem Strich befriedigend ab. Aber es zeigten sich in einigen Fällen auch Sicherheitsmängel bei der Rahmen- und der Fahrstabilität. Aus der Praxis sind dem ADFC zwar nur wenige Schadensfälle bekannt. Dennoch appelliert der ADFC an die Hersteller, auch die schlechten Test-Ergebnisse ernst zu nehmen.

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Pedelecs sind eine wunderbare Erfindung, denn sie bringen mehr Menschen aufs Rad. Nicht nur im Urlaub und in der Freizeit, sondern auch im Alltag, auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkauf. Die Branche hat ihre Hausaufgaben weitgehend gemacht. Aber: Alle Elektroräder müssen zuverlässig und sicher sein – sonst ist der schöne Boom schnell wieder vorbei. Rahmenrisse, unkontrollierbares Flattern und Reichweiten deutlich unterhalb der Herstellerangaben dürfen nicht vorkommen.“

Die ganze Meldung: ADFC zum Pedelec-Test der Stiftung Warentest

Am Donnerstag, 17. Juli 2014 wird 19.30 Uhr im Sonnenhof Altkötzschenbroda 26 die Radebeuler Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) gegründet. Eingeladen sind ausdrücklich alle Radfahrerinnen und Radfahrer aus Radebeul und Umgebung, die bessere und vor allem sichere Bedingungen für den Radverkehr durchsetzen wollen.

Wer zum Gründungstreffen verhindert ist und dennoch Interesse hat, mitzuarbeiten wird gebeten, eine E-Mail an den ADFC Sachsen zu schicken.

Was: Gründung ADFC Ortsgruppe Radebeul
Wann: Donnerstag 17. Juli 2014, 19.30 Uhr
Wo: Sonnenhof, Altkötzschenbroda 26

Lesen Sie die komplette Pressemeldung zur Gründung des ADFC Radebeul

Die Stadt Dresden plant, im nächsten Jahr einen asphaltierten Weg in der Dresdner Heide zu beseitigen.

Im Rahmen einer "Maßnahme" zum Ausgleich von Versiegelungen an anderer Stelle würde angeblich durch die Entfernung des Asphalts und die Umwandlung in einen Weg mit geschlämmter Decke die Wasserdurchlässigkeit verbessert.

Aber ist es für den Wasserhaushalt des Waldes nicht völlig egal, ob das Regenwasser in der Mitte des Weges oder zwei Meter daneben versickert oder direkt in den Boden fließt? Und bringt der Sandbelag überhaupt eine bessere Wasserdurchlässigkeit? Nein, sagt eine Studie aus Mecklenburg-Vorpommern. Auch wenn sie mehr "nach Natur" aussehen, haben Wege mit sandgeschlämmter Decke eine hohe Versiegelungswirkung.

Vor allem aber wird der Weg für den alltäglichen Radverkehr unattraktiver.Bei Trockenheit stauben Sandgeschlämmte Decken und bei Regen sind sie matschig - keine guten Bedingungen für Radfahrer. Mehr Wege durch die Heide werden deshalb vom Fahrrad wieder aufs Auto verlagert. Kann das der Sinn einer "Umweltmaßnahme" sein?

Zur Petition des ADFC Dresden: Lasst uns unsern Gänsefuß!

autoland webVerkehrspolitisches Forum von ADFC und VCD am 8. Juli im Dresdner Hauptbahnhof

Am 31. August 2014 wählen die Sachsen sich einen neuen Landtag. Wenn das vielleicht auch nicht immer so scheinen mag, ist die Landespolitik bei den verschiedensten Fragestellungen zum Radverkehr entscheidend beteiligt: Wie viel Geld investiert der Freistaat in sein landesweites Radverkehrsnetz? Wie soll die Verknüpfung von Rad und Bahn organisiert sein? Welche Regelungen trifft die Bauordnung zur Organisation des Fahrradparkens? Welche Rolle spielt der Radtourismus im Marketing des Freistaats? Mit ihrer Stimme zur Wahl treffen Sie auch eine Entscheidung über diese und viele weitere Fragestellungen der sächsischen Radverkehrspolitik.

Zur Landtagswahl veranstaltet der ADFC Sachsen am 8. Juli 18:30 Uhr im Dresdner Hauptbahnhof gemeinsam mit dem VCD ein verkehrspolitisches Wahlforum. Gäste auf unserem Podium sind die verkehrspolitischen Sprecher der Fraktionen im Sächsischen Landtag.

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