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Heute hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass einem Radfahrer ohne Helm nicht automatisch eine Mitschuld an den Folgen eines Unfalls angelastet werden kann. Damit hebt der BGH das umstrittene Urteil des Oberlandesgerichts Schleswig von Juni 2013 auf. Der ADFC hatte die Klägerin auf ihrem Rechtsweg unterstützt – und begrüßt die Entscheidung der Karlsruher Richter als Wiederherstellung der Rechtssicherheit.

Mehr dazu auf den Seiten des ADFC Bundesverbandes

Seit einigen Jahren boomt der Radtourismus in Deutschland. Immer mehr Menschen entdecken das Fahrrad für sich: Genüsslich durch die Landschaft rollen, sich auf Berge hochkurbeln, Flusstäler genießen, und das alles aus eigener Körperkraft.

Am Beginn des Fahrradurlaubs steht für viele zunächst eine Bahnfahrt. Die Anreise mit der Eisenbahn hat für Radreisende gegenüber dem Auto einen entscheidenden Vorteil: Man muss mit dem Fahrrad nicht zum Startpunkt zurück, kann beliebig Strecken kombinieren und kommt mit der Kombination aus Bahn und Rad zum Schluss viel unkomplizierter durch die Lande, als wenn man sich immer noch Gedanken um sein Auto machen muss. Eigentlich.

Denn die Möglichkeiten zur Rad-Mitnahme in der Bahn sind begrenzt. Immer öfter heißt es für Bahnreisende mit Fahrrad: Hier kommt keiner mehr mit. In vielen Fernzügen werden inzwischen keine Fahrräder mehr mitgenommen. Dieser Trend passt so gar nicht zu der wachsenden Zahl von Fahrradurlaubern in Deutschland. Doch in manchen Regionen scheinen auch Verkehrsverbünde und Verkehrspolitiker etwas von dem Boom gehört zu haben.

Wie der Tagesspiegel berichtet, soll in Brandenburg auf bestimmten für Radtouristen bedeutsamen Linien ab 2015 ein Doppelstockwagen mitfahren, in dessen Unterdeck sich ein reines Fahrradabteil befindet. Auch im RE 3 zwischen Elsterwerda und Stralsund soll ab nächstem Sommer einer der fünf Doppelstockwagen im unteren Teil komplett für Fahrräder reserviert sein. Die Mehrkosten übernimmt dem Bericht zufolge das Land Brandenburg - aus wirtschaftlichem Eigeninteresse: Fahrradtourismus bringt Einnahmen.

Der ADFC hat zusammen mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) die Broschüre „Förderung des Radverkehrs in Städten und Gemeinden“ veröffentlicht. Sie wurde anlässlich des Europäischen Tages des Fahrrades vorgestellt. Die Dokumentation zeigt, wie der Radverkehr in Städten effektiv gefördert werden kann und enthält zahlreiche übertragbare Beispiele aus Städten, Landkreisen und Gemeinden aus allen Teilen Deutschlands.

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ADFC-Mitglieder unterstützen mit ihrem Beitrag unsere Lobbyarbeit für das Fahrrad – damit das Radfahren im Alltag und auf Reisen noch sicherer und komfortabler wird. Dafür arbeiten wir tagtäglich auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Darüber hinaus genießen ADFC-Mitglieder viele Vorteile bei unseren Partnerfirmen, mit denen sie bares Geld sparen können.

Neumitglieder erhalten außerdem (bis zum 31.10.) einen 12€-Gutschein zur Fahrradwartung beim VSF-Fachhändler. Aber auch sonst gibt es zahlreiche Partnerschaften, beispielsweise mit Entega (Ökostrom), Teilauto (Carsharing), Nextbike (Fahrradverleih) und Rabatte in verschiedenen Fahrradgeschäften vor Ort. Fragen Sie einfach nach.

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Vorteile für ADFC-Mitglieder

Radverkehr ist zu großen Teilen ein kommunales Thema. Über viele grundsätzliche Fahrrad-Fragen wird vor Ort, in der Kommune entschieden. Wird ein Radweg gebaut? Gibt es vor Geschäften und an Bahnhöfen genügend Fahrradständer? Sorgt die Stadtpolitik ausreichend für sichere Verkehrsverhältnisse, beispielsweise durch Tempo 30? Und vor allem: Gibt es im Stadtrat eine Mehrheit, die sich für eine aktive Förderung des Radfahrens einsetzt?

In wenigen Tagen wird in den sächsischen Städten eine neue Kommunalvertretung gewählt. Für den ADFC bietet sich damit die Chance, die Aufmerksamkeit der Politiker für den Radverkehr über das oft übliche Maß der Sonntagsreden hinaus zu steigern. In vielen Städten in Sachsen haben ehrenamtliche Aktive des ADFC den Kommunalwahlkandidaten auf den Zahn gefühlt. Wir haben hier die Ergebnisse veröffentlicht und wünschen eine interessante Lektüre.

Dresden: ADFC-Kommunalwahlforum Stadtrat für Radstadt?!
Leipzig: 6 Thesen zum umweltfreundlichen Verkehr
Chemnitz: Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl
Freiberg: Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl
Pirna: Fragen an die Parteien zur Kommunalwahl

berlindresden-radwegkarte-web-200Das ADFC-Projekt "Radweg Berlin-Dresden" ist Bestandteil der Sächsischen Radverkehrskonzeption. Als Route II-66 führt der Weg auf 45 Kilometern zwischen Dresden und Ortrand über Sächsische Flur. Die Route führt im Moment überwiegend über schwach befahrende Landstraßen und Waldwege.

Bis der Freistaat tatsächlich auf der Route investiert, könnte freilich noch etwas Zeit vergehen. Das Radwegprojekt ist leider zu den Projekten mit "Priorität II" worden. Der ADFC Sachsen wird sich dafür einsetzen, dass an den wenigen Schlüsselstellen die notwendigen Investitionen dennoch zeitnah erfolgen. Auch für eine zeitnahe Wegweisung des Radwegs werden wir uns einsetzen.

Am 16. April 2014 ist das Kartenbuch zum Radweg Berlin-Dresden erschienen. Das Buch umfasset 28 DIN A5-Seiten und besteht aus 25 hochqualitativen Karten. Die Route ist eingezeichnet und alle notwendigen Hinweise sind angegeben, sodass der Kartenbesitzer sich nicht verfährt. Die Kartendaten stammen von OpenStreetMap. Der Kartenstil ist eine druckoptimierte Abwandlung des Standardstils von www.openstreetmap.org. Die Karte kostet 3 €.

www.radweg-berlin-dresden.de