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2020 JahresberichtUnsere Bilanz zum Jahr 2020 ist da! Obwohl das letzte Jahr in vielerlei Hinsicht anders gelaufen ist, als zu Beginn geplant, so blicken wir doch auf ein Jahr voller Erfolge zurück. In Zeiten einer Pandemie und den daraus resultierenden gesellschaftlichen Folgen mag unser Einsatz für die Förderung des Radverkehrs für manchen unbedeutend und belanglos erscheinen. Die Realität zeichnet jedoch ein anderes Bild.

Das vergangene Jahr und die speziellen Corona-Umstände haben uns gezeigt, dass das Fahrrad die sonst durch Auto und ÖPNV geprägte Bewegungsfreiheit zurückgeben kann - und das gesund, kostengünstig und nachhaltig. Immer mehr Menschen legen ihre Alltagswege mit dem Rad zurück und auch das Reisen mit dem Rad im letzten Sommer einen deutlichen Schub bekommen.

An welchen Stellen wir 2020 etwas bewegen konnten und welches Fazit wir zur bisherigen Arbeit der Landesregierung aus CDU, SPD und Grünen ziehen, finden Sie in unserem Jahresbericht 2020.

fkt2020Heute veröffentlichte der ADFC gemeinsam mit Bundesverkehrsminister Scheuer in Berlin die Ergebnisse des Fahrradklima-Test 2020. Die Bewertung der Städte in Sachsen stagniert. Besonders das Sicherheitsgefühl bewerten die Teilnehmer am Fahrradklima-Test kritisch. 73% fühlen sich bei ihren Wegen mit dem Rad gefährdet, 65% wünschen sich mehr Engagement seitens der Kommunalpolitik und Stadtplanungsämtern sowie größere Schritte beim Radwegebau. 60% der Befragten fühlen sich auf dem Rad nicht als gleichwertige verkehrsteilnehmer akzeptiert. Die durchschnittliche Gesamtbewertung im Freistaat rutschte von Note 3,95 auf Note 4,02. Dies hat unterschiedliche Ursachen, angefangen von knappen Überholvorgängen über von Mülltonnen und Falschparkern blockierte Radwege bis hin zu zerbröckelnden und abrupt endenden Radwegen.

Tjark 500Im Dezember vergangenen Jahres veröffentlichte die sächsische Staatsregierung ihren Haushaltsentwurf für die Jahre 2021 und 2022. Die Förderung des Radverkehrs bleibt dabei auf der Strecke: Verkehrsminister Martin Dulig kürzt und streicht die Radverkehrsmittel. Dabei haben CDU, SPD und Grüne in ihrem Koalitionsvertrag die Verdopplung des Radverkehrs in Sachsen bis 2025 als festes Ziel definiert. Auch die aktuelle sächsische Radverkehrskonzeption will die Bedingungen für den Radverkehr verbessern. Diese Ziele drohen nun zu scheitern, wenn Sachsens Kenia-Koalition beim Radverkehr die Luft ablässt. Der ADFC fordert von der Regierung deutlich mehr Einsatz und mehr Mittel, um den Ausbau des Radwegenetzes voranzutreiben.

2020 DiskussionPaperFGSVNeben dem Gesetzgeber und kommunalen Parlamenten gibt es in Deutschland einen Akteur, der erheblichen Einfluss darauf hat, wie unsere Städte aussehen: Die FGSV. Die Breite von Straßen und Radwegen, die Grünzeiten an Kreuzungen oder auch die technischen Parameter und Vorschriften bei Kurven, diese Regelungen durchlaufen zwar die zuständigen Ministerien, doch verfassen sie die Arbeitsgremien eines als gemeinnützig eingetragenen Vereins, der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). Ob ihr Einfluss und die von ihr verfassten Regelungen für den deutschen Straßenverkehr demokratisch legitim und zukunftsweisend sind, wird zunehmend in Frage gestellt. 

Auch in der Fachwelt wächst Wiederspruch gegen die Rolle und Struktur der FGSV. In einem IVP-Discussion Paper plädieren der Dresdner Verkehrswissenschaftler Prof. Dr.-Ing. Udo Becker und der Mobilitätsforscher Prof. Dr. Oliver Schwedes der TU Berlin für ein repräsentatives Verfahren bei der Festlegung von Richtlinien im Straßenverkehr und unterstützen eine wachsende Reformdebatte, die auch der ADFC für dringend notwendig hält. Die Kritik betrifft neben dem Einfluss der FGSV auch die rein technische Perspektive der Beteiligten, die soziale und ökologische Faktoren immer wieder in den Hintergrund treten lässt.

CargoM VowagDas Rad als Alternative zum Auto wird immer beliebter. Während die Verkaufszahlen von regulären Fahrrädern leicht sinken, steigt die Nachfrage nach E-Bikes. Auch eine neue Entwicklung: Immer öfter ist das Rad nicht nur für Alltagsstrecken im Einsatz, sondern auch für professionelle Zwecke wie Transporte und Dienstleistungen. Ein besonderer Wachstumsmarkt: Transportlösungen auf Fahrradbasis.

Etablierte und neue Firmen arbeiten daran, das technisch Mögliche voll auszunutzen, um mit dem Rad und dessen wachsenden Einsatzfeldern eine zukunftsweisende Alternative zum Auto zu schaffen. Auch in Sachsen tüfteln viele Firmen an Lösungen für neue Mobilität auf zwei Rädern. Eine davon ist Vowag, ein Hersteller aus Plauen im Vogtland.

6270210521 e511dea039 cViel Aufregung gibt es dieser Tage über ungeräumte Radwege, unpassierbare Radrouten und mit Schnee vollgeschaufelte Fahrradständer. Doch was, wenn man gar nicht so weit kommt, weil bei frostigen Temperaturen Feutchtigkeit in das Fahrradschloss gezogen und es über Nacht eingefroren ist? Wir haben recherchiert, wie man sich in einer solchen Situation helfen kann und wie man im Winter um ein vereistes Fahrradschloss herum kommt.

Was tun bei einem vereisten Fahrradschloss?

Türschlossenteiser oder Enteisungsspray: Mit einer Einspritznadelkann man die Flüssigkeit gezielt in das vereiste Schloss spritzen. Den Türschlossenteiser gibt es in kleinen Plastikflaschen in Drogerien, an der Tankstelle und im Supermarkt. Tip: Am besten hast du für alle Fälle immer einen dabei.

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