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Die Bundesrepublik wird ihr Verkehrssicherheitsziel verfehlen, wonach die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 um 40 Prozent sinken soll, wenn die Bundesländer ihre Anstrengungen nicht erhöhen. Das geht aus dem zweiten Bundesländerindex Mobilität hervor, den die Allianz pro Schiene in Berlin vorgestellt hat.

Sachsen belegt den 14. Rang in der Gesamtwertung des Bundesländerindexes Mobilität. Damit hat sich der Freistaat im Vergleich zum Vorjahr (Rang 7) deutlich verschlechtert. Besonders im Bereich "nachhaltige Mobilität" erhielt der Freistaat schlechte Noten, auch strebt Sachsen kein konkretes Ziel zur Verbesserung der Luftqualität an. Ebenso fällt die Bewertung der Verkehrssicherheit im Freistaat kritisch aus: Die Zahl der Getöten steigt von 168 (2010) auf 194 (2011) und 211 (2012).

Immer, wenn es ums Geld geht, zeigt sich ob eine Regierung bereit ist, ihre Wahlversprechen in reale Politik umzusetzen. Das gilt auch für die sächsischen Verkehrspolitik: Lediglich 6,6 Prozent der Bundesmittel für Verkehr werden in den Umweltverbund, also Bahn, Bus, Fahrrad und Fußverkehr investiert. Das steht nicht nur im Gegensatz zum deutlich höheren Anteil dieser Verkehrsarten im Freistaat, sondern deutet auf eine klare, politisch motivierte Benachteiligung umweltschonender Verkehrsarten hin.

Allianz pro Schiene: Bundesländerindex Mobilität

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