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Ist unsere Gesellschaft wirklich nur dann mobil und dynamisch, wenn möglichst viele Wege motorisiert zurückgelegt werden? Ist die Art und Weise, wie Mobilität in unserer Gesellschaft organisiert wird, wirklich „alternativlos“? Oder andersherum gefragt: Wie müsste ein Mobilitätsangebot aussehen, welches mit weniger Eingriffen in unser Umfeld, mit weniger Ressourcenverschwendung und weniger menschlichen Opfern funktioniert?

Eine wichtige Rolle im neuen Verkehrsmix kommt dem Fahrrad zu. Denn die Hälfte aller Fahrten mit dem Auto sind derzeit kürzer als fünf Kilometer, liegen also im idealen Aktionsradius des Fahrrads. Steht uns zum Schluss „nur“ die eigene Bequemlichkeit im Weg? Diese Ausgabe des Reflektors soll zeigen, dass der dringend nötige Wandel unseres Mobilitätsverhaltens nicht mit Verzicht einhergehen muss. Lastenräder – für den Kindertransport, den Großeinkauf oder das kleine Business – sind durchaus für einen Spaß zu haben, wie unser Titelbild von den Weltmeisterschaften der Fahrradkuriere in Chicago zeigt.

Ganz nebenbei sind sie in vielen Städten schon zum Statussymbol avanciert. Sie stehen für einen Wandel, der in den großen Fahrradstädten schon seit einer Weile und hier und da erst seit kurzem im Gange ist.

Mehr zum Thema in der aktuellen Ausgabe des Reflektor Magazins.

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