Nav Ansichtssuche

Navigation

  • Ueberholabstand LeipzigDer Tagesspiegel hat in Berlin über zehn Wochen hinweg bei 100 Radfahrenden den Überholabstand von Autos messen lassen. Über 16.000 Datensätze sind so entstanden. Die Ergebnisse sind schockierend: In 56% aller Fälle wurde der Mindestabstand von 1,50 m nicht eingehalten. Bei 18% aller Überholmanöver betrug der Abstand zwischen Auto und Rad weniger als einen Meter und in über einem Prozent aller Fälle wurden die Radfahrenden mit weniger als 50 Zentimeter Abstand überholt.

  • bikes grassi

    Diese Woche hat in Leipzig eine ganz besondere Ausstellung zum großen Fahrradjubiläum 2017 eröffnet. Im Grassi Museum für angewnadte Kunst stehen noch bis zum 1. Oktober zahlreiche Exponate angewandter Kunst - Fahrräder. "Bikes! - Das Fahrrad neu erfinden" heißt die Ausstellung, die sich von vielen anderen Rad-Ausstellungen in diesem Jahr dadurch unterscheidet, dass es nicht nur um alte Räder und Laufmaschinen geht, sondern um Mobilität im Jetzt und Heute. Die "Neubewertung des Fahrrads", so Kuratorin Sabine Epple, schließt den Kreis zur Renaissance, die das Fahrrad seit einigen Jahren in urbanen Räumen weltweit wieder erlebt.

    Im Rahmen der Ausstellung diskutiert der ADFC gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft die Ergebnisse des ADFC-Fahrradklima-Tests in Leipzig und Umgebung. Zeit: Donnerstag, 29. Juni 17:00 Uhr, Ort: Grassi Museum Leipzig.

    Bikes! - Das Fahrrad neu erfinden.
    22. Juni - 1. Oktober, GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig

    "Batman fährt Rad" - Artikel zur Ausstellung in der Süddeutschen Zeitung

  • radbrueckeBis in die 1990er Jahre war China bekannt als eines der weltweit rad-aktivsten Länder. Nachdem in der Volksrepublik die Zahl der Autozulassungen in astronomische Höhen anstieg und die Megacities im Autoverkehr zu ersticken drohten, suchen die Verkehrsplaner im Reich der Mitte nun nach Alternativen zum Privat-Pkw. Neben dem Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs gehören auch spektakuläre Radverkehrsprojekte zum Portfolio der Planer.

  • Am 6. März startete die Bürgerinitiative Radweg S 163 aus Hohnstein eine Petition für einen straßenbegleitenden Radweg an einem Teilstück der S 163, zwischen dem Abzweig Hocksteinschänke (S 165) und Abzweig Stürza (S 161). Nun kommt es zum Endspurt: Die Petition der Bürgerinitiative kann noch bis zum 2. April 2019 unterzeichnet werden.

  • 2019 05 19 Demo B2Rund 100 Personen protestieren am 18. Mai 2019 für einen Radweg an der Bundesstraße zwischen Hohenossig und Leipzig. Der ADFC Leipzig und die Krostitzer Radfreunde riefen zu der Demonstration auf und organisierten Zubringerdemos aus den beiden Städten. Es ist nicht die erste Demonstration für Radwege an der B 2.

  • MehrPlatzFuersRad2019 FahneAn der Staatsstraße zwischen Pulsnitz und Kamenz sieht die Radverkehrskonzeption des Freistaates mit hoher Pritorität den Bau eines Radwegs vor. Zwischen Gersdorf und Pulsnitz wurde der straßenbegleitende Radweg bereits fertiggestellt. Für Radfahrende ist der Abschnitt zwischen Gersdorf und Kamenz zurzeit jedoch sehr gefährlich, da sie gezwungen sind hier auf der stark befahrenen Staatsstraße zu fahren. Eine Verkehrszählung aus dem Jahr 2015 ergab, dass in diesem Abschnitt der S 95 eine hohe vierstellige Anzahl an Kraftfahrzeugen unterwegs ist. Auf der S 95 beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit fast durchgängig 100 km/h. In vielen Fällen überholen Kfz die Radfahrenden viel zu knapp, sodass diese enorm gefährdet sind.

    Eigentlich ist der Radweg zwischen Pulsnitz und Kamenz bereits fertig geplant, der Baubeginn hatte sich jedoch immer wieder verzögert. Nun wurde der Baubeginn des Radwegs ins Ungewisse verschoben, da die gesamte Straße umgebaut werden soll. Die Menschen im Landkreis Bautzen müssen weiterhin auf einen Radweg zwischen Kamenz und Gersdorf warten. Dagegen regt sich nun Widerstand: Am Samstag, den 15. Juni wird eine Fahrrad-Demo für den schnellen Baubeginn des Radwegs zwischen Kamenz und Pulsnitz stattfinden. Die Demonstration beginnt um 11 Uhr.

  • Nach dem Turnvater Jahn ist sie benannt, die zweieinhalb Kilometer lange Straße zwischen der Leipziger Innenstadt und dem Stadtteil Lindenau. Doch Mobilität und Sport lassen sich bislang nur sehr schlecht verbinden auf der Leipziger Jahnallee. Dort, wo eigentlich Platz wäre für komfortable Radinfrastruktur, parken Autos. Auf den schmaleren Abchnitten muss sich der restliche Verkehr - Fahrräder, Straßenbahn und Autoverkehr - auf einer Fahrspur arrangieren.

    Von dieser "Inneren Jahnallee" mit dem Rad stressfrei und sicher von der Innenstadt in die westlichen Stadtteile kommen, das ist das Ziel einer Petition, für die der ADFC Leipzig schon seit ein paar Wochen Unterschriften sammelt. Die 5000er Marke scheint bald geknackt zu sein. Bitte unterstützen auch Sie unser Anliegen für sichere Radwege auf der Inneren Jahnallee mit Ihrer Stimme.

    Zur Online-Petition für sicheres Radfahren in der Jahnallee

  • 2018 09 01 Demo Rw Hilbersdorf klZwischen Freiberg und der östlich der Stadt gelegenen Gemeinde Hilbersdorf gibt es seit jeher enge Beziehungen. Hilbersdorf liegt mit einer Entfernung von 1,5 km zum Stadtrand der Silberstadt eigentlich im perfekten Fahrrad-Radius. Doch die Staatsstraße, die die beiden Orte verbindet ist kurvig, stark befahren und verfügt über keinen Radweg. Über den wird gesprochen, schon seit Jahren.

    Das wollten sich die Bürger von Hilbersdorf nicht mehr mit ansehen, organisierten eine Petition mit 1500 Unterstützern und am 1. September eine Demo, zu der 450 Menschen kamen. Mit einer Menschenkette entlang der Straße unterstrichen sie ihr Anliegen für einen schnellen Baubeginn der Radwegverbindung zwischen Freiberg und dem östlich gelegenen Hilbersdorf.

    Nun nehmen statt des Landes Sachsen die Stadt Freiberg und die Gemeinde Hilbersdorf die Planungen in die Hand. Das Engagement und die Hartnäckigkeit der Hilbersdorfer scheint sich auszuzahlen. Auch der ADFC wird dranbleiben und die Planungen zwischen Freiberg und Hilbersdorf verfolgen.

    Pressemitteilung des ADFC zum Radweg Freiberg-Hilbersdorf
    Artikel in der Freien Presse vom 30. Oktober 2018
    Video der Rad-Demo am 1. September 2018

  • Der Sächsische Landtag hat in seiner Sitzung am 14. Dezember 2017 einen maßgeblichen Entschluss zur Förderung des Radverkehrs in Sachsen gefasst. In dem einstimmig beschlossenen Antrag „Fahrradwegebau beschleunigen, Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungseinheiten stärken“ haben sich die sächsischen Landtagsabgeordneten mit den Stimmen von CDU, SPD, Linken und Grünen entschlossen, den Radverkehr in Sachsen deutlich zu stärken. Die Abgeordneten der AfD sowie einzelne fraktionslose Abgeordnete enthielten sich.

  • ADFC bietet attraktive Radreiseroute zwischen Dresden und Berlin an

    Immer mehr Menschen zieht es mit dem Rad an die Ostsee oder nach Dänemark und sogar bis hinauf zum Nordkap. Für Dresdner stellt sich dabei die Frage, wie man am komfortabelsten und dennoch direkt aus dem Elbtal Richtung Norden kommt. Zwischen Autobahn, Könisgbrücker Straße und Fischhausstraße ist es nicht gerade einfach, die ideale Route aus der Stadt heraus zu finden, ohne dabei unnötige Umwege zu fahren.

    Ehrenamtliche des ADFC Sachsen haben deshalb eine Radroute zwischen Dresden und Berlin ausgearbeitet. Die Route beginnt an der Frauenkirche in Dresden und endet am Brandenburger Tor in Berlin. Längere Abschnitte über matschige oder holprige Wege sollten auf der Route bewusst vermieden werden. „Unser Ziel war ein möglichst direkter und bequemer Radfernweg zwischen Berlin und Dresden.“ sagt Konrad Krause, Geschäftsführer des ADFC Sachsen. Mit dem Rennrad ist die Strecke in zwei Tagen zu schaffen. Für gemütlichere Fahrten führt sie bewusst über Orte mit ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten, sodass auch kürzere Etappen kein Problem sind. Die Strecke eignet sich daher auch für Familienurlaube.

    Der Radweg Berlin-Dresden führt von Berlin aus zunächst über Königs Wusterhausen, Lübbenau, Senftenberg und Ortrand Richtung Dresden. Die 253 Kilometer lange Strecke führt weitgehend über asphaltierte Wege oder schwach befahrene Landstraßen.

    Alle Streckenabschnitte wurden von den ADFC-Mitgliedern mit dem Fahrrad abgefahren, dokumentiert und bewertet. An manchen Stellen musste die Gruppe lange feilen, bis die optimale Route gefunden war. „In Brandenburg gibt es ja bereits zahlreiche Radwege, die unsere Route nutzt. In Sachsen war es da an manchen Abschnitten etwas schwieriger, einen Weg zu finden, der unseren Vorstellungen entspricht.“ sagt Krause.

    Die Karte kann für 3€ zuzüglich Versandkosten online bestellt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sie im Laden des ADFC Dresden käuflich zu erwerben.

    ADFC-Laden
    Bischofsweg 38
    01099 Dresden

    Öffnungszeiten
    Montag 10-15 Uhr
    Mittwoch 15-19 Uhr

    Weitere Informationen: http://www.radweg-berlin-dresden.de/

    Zum Download: Logo des Radweg Berlin-Dresden und Cover der Radweg-Karte

  • Das überholen parkender Autos gleicht nicht selten einem Roulettespiel. Erst am Donnerstag vergangener Woche ereignete sich in Leipzig ein folgenschwerer Unfall: Ein Autofahrer öffnete unaufmerksam die Fahrertür seines Wagens. Eine Radfahrerin, die im Begriff war vorbeizufahren, wich der Tür ruckhaft aus - in den Gleisbereich der Straßenbahn von der sie erfasst und tödlich verletzt wurde.

    Wenn Autofahrer beim Aussteigen auf ein kleines Detail achten würden, wären Unfälle dieser Art oft relativ leicht zu vermeiden. Statt die Fahrertür mit der linken Hand zu öffnen, sollte sie mit der rechten geöffnet werden. Durch diesen kleinen Kniff macht man automatisch einen Schulterblick. Gleiches gilt natürlich analog für alle anderen Autotüren.

    Dieser "dutch reach" genannte Trick ist auch Bestandteil der Fahrschulausbildung in den Niederlanden. Wir sehen keinen Grund, wieso er nicht auch in Deutschland funktionieren sollte.

    Daneben können auch Radfahrer ihre Sicherheit neben parkenden Autos verbessern. Wer mit zu geringem Abstand an parkenden Autos entlangfährt, begibt sich unnötig in Gefahr und trägt unter Umständen außerdem das Risiko einer Teilschuld. Denn auch Radfahrer sind verpflichtet, einen "ausreichenden Abstand" zu halten. Beim Vorbeifahren an parkenden Autos gehen Gerichte von einer Türbreite aus, also je nach Auto einem Abstand zwischen 80 und ca. 150 cm.

    Der ADFC Sachsen setzt sich nicht nur für mehr gegenseitige Aufmerksamkeit, sondern auch für sichere Infrastruktur ein. Werden neben parkenden Autos Parkplätze angeordnet, so ist es von hoher Bedeutung, dass dabei ausreichende Sicherheitsabstände, so genannte Sicherheitstrennstreifen, eingehalten werden. Fehlen diese, sind Unfälle mit sich öffnenden Autotüren wahrscheinlicher, weil Radfahrern in der Nähe der parkenden Autos eine falsche Sicherheit suggeriert wird.

    The dutch reach könnte vielen Radfahrern Leben retten
    www.adfc.de - Seitliche Sicherheitsabstände
    Beitrag mit dem ADFC Sachsen bei MDR Umschau

  • staatsstrasseAn gefährlichen und stark befahrenen Landstraßen fehlen in Sachsen Radwege. An der Staatsstraße 81 ist deshalb im Dezember ein Mensch ums Leben gekommen. Angehörige haben nun eine Petition gestartet. Ziel der Petition ist es, dass der Freistaats Sachsen an der S 81 zwischen Weinböhla und Dresden schnellstens die Planungen für einen Radweg aufnimmt und alles erforderliche in die Wege leitet, damit an der stark befahrenen Staatsstraße ein Radweg gebaut werden kann. Beim Bau der S 81 im Jahr 2011 wurde ein Radweg für entbehrlich gehalten - mit fatalen Folgen.

    Petition für einen Radweg an der S 81
    Pressemitteilung des ADFC Sachsen zum tödlichen Unfall an der S 81

  • Am 31. März 2016 hat der Vorstand des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Sachsen e.V. (ADFC) vor der Landespressekonferenz den Grundsatzbeschluss des ADFC für den Radverkehr in Sachsen präsentiert.

    Der ADFC fordert deutlich größere Anstrengungen beim Radwegebau an Bundes- und Staatsstraßen. Um zum Bundesdurchschnitt aufzuschließen, ist in den nächsten zehn Jahren der Neubau von 1000 km überörtlichen Radwegverbindungen im Freistaat erforderlich. Bundesweit verfügen 40% der Bundes- und 25% der Landstraßen über Radwege, in Sachsen liegen diese Werte derzeit bei lediglich 27,5% bzw. 10,8%. Bis zum Jahr 2025 plant der Freistaat, zusätzliche 538 km zu bauen.

  • S81Am 13. März wurden dem Petitionsausschuss des Sächsischen Landtages 3.500 Unterschriften für einen straßenbegleitenden Radweg an der S 80 und S 81 überreicht.

    Die Petition fordert einen sicheren und baulich getrennten Radweg entlang der Staatsstraßen 80 und 81, wie es auch die Radverkehrskonzeption des Freistaats Sachsen vorsieht. Zurzeit müssen Radfahrende entlang der Staatstraßen 80 und 81 in diesen Abschnitten auf der Fahrbahn fahren. Eine Alternative existiert nicht. Anwohner und Betroffene initiierten die Petition, nachdem der Leiter des Dresdner Schulverwaltungsamtes, Falk Schmidtgen, am 27. November des letzten Jahres auf der S 81 zwischen Auer und Friedewald bei einem Unfall getötet worden war. Mehr als zwei Drittel der Petenten gaben an, von der problematischen Situation an den beiden Staatsstraßen selbst betroffen zu sein.

  • Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit (SMWA) teilte Anfang Juni mit, dass für weitere 128 km Radwege an Bundes- und Staatsstraßen die Planung beauftragt wurde. Dabei handelt es sich um straßenbegleitende Radwege aus der Sächsischen Radverkehrskonzeption in der Klasse A. Diese Projekte mit der größten Dringlichkeit sollen bis 2025 fertiggestellt sein.

    Die Staatsregierung hat seit 2015 eigenen Angaben zufolge Planungen für Radwege im Wert von 300 Mio. Euro angeschoben, etwa 50 Mio. Euro dieser Summe kosten allein die Planungsleistungen. Dieses umfangreiche Investitionspaket ist ein wichtiger Schritt für ein radfreundliches Sachsen. An vielen Stellen im Freistaat sind die Möglichkeiten, mit dem Rad von einem Ort in den nächsten zu kommen, noch stark verbesserungsbedürftig. Sachsen hat eines der dünnsten Radwegenetze an Bundes- und Staatsstraßen deutschlandweit.

  • Am Samstag, 22. September 2018 findet eine Probefahrt für Visionäre für einen Radschnellweg zwischen Leipzig und Halle (Saale) bis Schkeuditz statt - mit Kurzstopps auf der Strecke, Gesprächen mit Politikern und Bürgern, Informationen von Planern und Anwohnern. Mit dabei: Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in Sachsen.

Navigation

 

Anzeigen

MehrPlatzFuersRad 200

 

Logo FFA