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Die gemeinsamen AOK- und ADFC-Aktionen „Mit dem Rad zur Arbeit“ werben regelmäßig für die alltägliche Fahrradnutzung und heben insbesondere den gesundheitlichen Nutzen hervor. Am Montag, dem 5. August 2019, fuhr der Ministerpräsident Michael Kretschmer bei einer Veranstaltung in Meerane „Mit dem Rad zur Arbeit“. Michael Kretschmer eröffnete die Fahrt und fuhr gemeinsam mit den Vorständen der AOK Plus, des ADFC Sachsen und weiteren Vertretern von Firmen aus der Region.

Niklas Schietzold, Mitglied im Vorstand des ADFC Sachsen, sieht im Fahrrad eins der wichtigsten Fortbewegungsmittel für Pendler. „Sehr viele Menschen sind bei ihrem Arbeitsweg auf das Rad angewiesen, oftmals in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln.“ Eine Studie des Bundesverkehrsministeriums zeigt, dass 28% aller Autofahrten und 19% aller Fahrradfahrten zur Arbeit führen. „Bekannt ist auch, dass viele Menschen gern mit dem Rad zur Arbeit fahren würden und dies aber nicht tun, weil sie ihren Weg als unsicher empfinden“, so Schietzold. Das bestätigt der vom Bundesverkehrsministerium geförderte Fahrrad-Monitor. Dort gaben 19% der Befragten an, dass sie das Rad nicht für ihren Arbeitsweg nutzen, weil sie diesen als zu gefährlich ansehen. Vor allem wurde aber auch festgestellt, dass sich insbesondere Frauen und ältere Personen öfter gefährdet fühlen. Diese Tendenz erhärtet sich mit den Ergebnissen des ADFC Fahrradklima-Tests 2018, wonach sich 71% der Sachsen gefährdet fühlen, wenn sie mit dem Rad unterwegs sind. Daher fordert Schietzold eine Verkehrswende: „Für die wichtigen Pendelverbindungen sind massive Investitionen in eine sichere Fahrrad-Infrastruktur notwendig, um noch viel mehr Menschen einen gefahrlosen Arbeitsweg zu ermöglichen.“

Hintergrund:

Im „Mit dem Rad zur Arbeit“-Aktionszeitraum von Mai bis August können Pendler ihre tägliche Fahrradnutzung in einem persönlichen Aktionskalender online erfassen. Während des Aktionszeitraums gilt es an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Fernpendler kombinieren dabei den Arbeitsweg einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Es zählen auch Teilstrecken, zum Beispiel für den Weg zum Bahnhof und zurück.

Wer das 20-Tage-Ziel erreicht und seine Leistungen vor dem Teilnahmeschluss im Aktionskalender festhält, nimmt automatisch an der Verlosung von Sachpreisen teil. Rückmelde-Schluss hierfür ist der 17. September 2019.

Die aktiven Teilnehmenden gewinnen jedoch in jedem Fall, denn durch mehr Bewegung im Alltag stärken sie ihre Gesundheit und das Wohlbefinden. Regelmäßiges Radfahren schützt vor Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht sowie Herz- und Kreislauf-Erkrankungen. Auch teilnehmende Firmen profitieren von radelnden Arbeitnehmern, denn ihre Betriebe gewinnen dadurch leistungsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Analysen der AOK zeigen, dass etwa zwei Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch nach dem Aktionszeitraum weiter mit dem Rad zur Arbeit fahren. Aktuell nutzen 32 Prozent aller Fahrradbesitzer ihr Rad auch auf dem Weg zur Arbeit.

-       Hashtag zur Kampagne: #mdrza

-       Link zu Mit dem Rad zur Arbeit: https://www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/bundesweit/index.php

-       Ergebnisbericht der BMVI-Studie Mobilität in Deutschland: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/G/mid-ergebnisbericht.pdf?__blob=publicationFile

-       Analysen zum Rad- und Fußverkehr im Rahmen der BMVI-Studie: http://www.mobilitaet-in-deutschland.de/pdf/MiD2017_Analyse_zum_Rad_und_Fu%C3%9Fverkehr.pdf

-       Link zum Fahrradmonitor: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/G/fahrradmonitor-2017-ergebnisse.pdf?__blob=publicationFile

-       Mehr Infos zur Verkehrswende: https://www.adfc.de/fileadmin/user_upload/Expertenbereich/Politik_und_Verwaltung/Download/So_geht_Verkehrswende_ADFC-Booklet_Stand_05_2019.pdf

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