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Der Freistaat Sachsen arbeitet an einer Fortschreibung der Sächsischen Radverkehrskonzeption. Die Radverkehrskonzeption ist Leitlinie und Grundlage für zukünftiges Handeln und zukünftige Abstimmungen. Sie ist die Grundlage, um den Radverkehr in Alltag und Freizeit umfassend zu fördern und ein wesentlicher Baustein einer integrierten Verkehrspolitik.

Der Entwurf der Radverkehrskonzeption für den Freistaat Sachsen liegt nun zur Stellungnahme vor. Noch bis 17. Februar können Landkreise, Städte und Gemeinden gegenüber dem SMWA ihre spezifischen Interessen zum Radverkehr artikulieren. Nach Sichtung und Einarbeitung der Stellungnahmen soll die Radverkehrskonzeption noch in diesem Jahr von der Sächsischen Staatsregierung verabschiedet werden.

Mehr Informationen unter http://radverkehr.sachsen.de/5700.html

"Sachsen weiterdenken" heißt eine eben erschienene Wahlkampfbroschüre der sächsischen Landesregierung. Auf dem Deckblatt links unten, gleich hinter dem Auto und vor dem Flugzeug und dem Vögelchen, ist ein Fahrrad abgedruckt und so fanden wir, dass das Werk für den ADFC von Interesse sein könnte.

Sofort fallen einem einige Stellen ein, wo im Freistaat für den Radverkehr Entwicklungspotentiale stecken: Fahrradfreundliche Landstraßen, ausreichende Mitnahmemöglichkeiten in der Bahn, Verkehrssicherheit. Und und und.

Also schnell die Broschüre aufgeblättert. Es gibt einen Abschnitt "Leistungsstarke Verkehrsinfrastruktur". Und zum Radverkehr steht dort: Nichts. Das Wort selbst kommt nicht vor. Aber immerhin werden Fahrräder erwähnt, nämlich im Abschnitt über Schienenverkehr auf S. 43:

Mitglieder des ADFC haben dieser Tage die neue Ausgabe des Reflektor Magazins in ihrem Briefkasten gefunden.

Themen diesmal: Das verkehrspolitische Programm des ADFC, die neuen Beleuchtungsvorschriften für Fahrräder, Bericht über das Aktiventreffen des ADFC, neue ADFC-Ortsgruppe in Pirna, Reflektor sucht Redakteure.

Reflektor Winter 2013/14 online

In Zittau gründet sich Anfang 2014 eine neue Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Interessierte sind herzlich eingeladen am 14. Januar um 19.00 Uhr in der KULTUHR auf dem Karl-Liebknecht-Ring 9 in Zittau sein.

Es gibt schon erste Vorschläge für Themen:

- Tourenpläne für im Sommer anliegende „Feierabendrunden“
- Angebot an das Landratsamt zur Unterstützung der Sternfahrt, die im Jahr 2014 in Zittau endet.
- Allgemeine Themen über die Beschaffenheit der Fahrradwege und Vorschläge einer günstigen Wegführung ( Großes Thema: Umgestaltung des Zittauer Marktplatzes).

Bisher ist das gewöhnliche Zweirad Maßstab bei der Planung für den Radverkehr. Dreiräder und Fahrräder mit Anhängern kommen zwar im Straßenbild vor, werden bei der Planung jedoch selten berücksichtigt, weil sie mehr Platz brauchen als Zweiräder. Welche Probleme Personen haben, die ein Dreirad fahren oder einen Lasten- oder Kinderanhänger ziehen, wird in einer Online-Studie der TU Dresden erhoben. Themen sind Probleme beim Fahren auf verschiedenen Wegen, das Parken, das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer und die Reaktion von Dritten gegenüber den nicht ganz alltäglichen Fahrzeugen im Straßenverkehr.

Die Erfahrungen von heutigen Nutzern sollen gesammelt und ausgewertet werden, um Hinweise zu erhalten, wie die Verbreitung und die Nutzung von Dreirädern und Anhängern gefördert werden kann.

Die Online-Umfrage der TU Dresden dauert etwa 30 Minuten.

Die Bundesrepublik wird ihr Verkehrssicherheitsziel verfehlen, wonach die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 um 40 Prozent sinken soll, wenn die Bundesländer ihre Anstrengungen nicht erhöhen. Das geht aus dem zweiten Bundesländerindex Mobilität hervor, den die Allianz pro Schiene in Berlin vorgestellt hat.

Sachsen belegt den 14. Rang in der Gesamtwertung des Bundesländerindexes Mobilität. Damit hat sich der Freistaat im Vergleich zum Vorjahr (Rang 7) deutlich verschlechtert. Besonders im Bereich "nachhaltige Mobilität" erhielt der Freistaat schlechte Noten, auch strebt Sachsen kein konkretes Ziel zur Verbesserung der Luftqualität an. Ebenso fällt die Bewertung der Verkehrssicherheit im Freistaat kritisch aus: Die Zahl der Getöten steigt von 168 (2010) auf 194 (2011) und 211 (2012).

Immer, wenn es ums Geld geht, zeigt sich ob eine Regierung bereit ist, ihre Wahlversprechen in reale Politik umzusetzen. Das gilt auch für die sächsischen Verkehrspolitik: Lediglich 6,6 Prozent der Bundesmittel für Verkehr werden in den Umweltverbund, also Bahn, Bus, Fahrrad und Fußverkehr investiert. Das steht nicht nur im Gegensatz zum deutlich höheren Anteil dieser Verkehrsarten im Freistaat, sondern deutet auf eine klare, politisch motivierte Benachteiligung umweltschonender Verkehrsarten hin.

Allianz pro Schiene: Bundesländerindex Mobilität

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