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#Verschiebdeinereise - unter diesem Label rufen der Deutsche Reiseverband (DRV) und der Deutsche Tourismusverband (DTV) Reisende dazu auf, ihre bereits gebuchten Reisen nicht zu stornieren, sondern aufzuschieben. Der ADFC unterstützt diese Kampagne, denn auch für Radtouristen ist der Ansatz interessant. Die Idee hinter der Solidaritätsaktion: Wenn Reisen in Absprache mit dem Reisebüro, Reiseveranstalter oder Gastgeber nicht komplett abgesagt, sondern auf einen späteren Termin verlegt werden, kann das Unterkünfte und Reiseunternehmen davor retten, durch die vielen Corona-bedingten Stornierungen in eine Krisensituation zu rutschen, aus der sie nicht mehr heraus kommen.

Es scheint, als stehe momentan die ganze Welt still, in Atem gehalten durch ein unsichtbares, aber hochansteckendes Virus. Die Maßnahmen der einzelnen Staaten, das Corona-Virus einzudämmen sind recht unterschiedlich, aber meist sehr drastisch. Auch in Sachsen gilt inzwischen eine Allgemeinverfügung, die zum Ziel hat, eine Krankheitsübertragung durch soziale Distanzierung möglichst zu unterbinden. Radfahren ist dabei in Ausnahmefällen weiterhin erlaubt, denn die Sächsische Staatsregierung hat erkannt, dass man auf dem Rad nicht nur automatisch Abstand zueinander hält, sondern durch Bewegung an der frischen Luft auch etwas für Gesundheit und Wohlbefinden tut. Zudem verringert jedes stehengelassene Auto die Feinstaubbelastung der Luft und somit auch eine der Übertragungswege für Viren.

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.An vielen Stellen hat der ADFC in Sachsen in den letzten Jahren etwas zum Guten für den Radverkehr bewegen können: Viele Unfallstellen wurden in den letzten Jahren entschärft und Radweglücken geschlossen, nur weil der ADFC stetig Druck auf Politik und Baubehörden ausgeübt hat. Inzwischen entsteht in Dresden sogar die erste Grüne Welle für den Radverkehr. Doch hinter den Erfolgen stehen ganz viele Gesichter: Zahlreiche Menschen, die in ehrenamtlicher und hauptamtlicher Arbeit viel Zeit investieren, damit Dresden eine Fahrradstadt - und Sachsen zum Fahrradland wird.

2020 01 29 poolnudelaktion ddWas ist eigentlich ein ausreichender Mindestabstand zwischen Autos und Rad fahrenden? Die deutsche Rechtsprechung geht mittlerweile von 1,5 Metern zwischen Rückspiegelende und Lenkerende aus, bestätigt wurde diese Auffassung nun auch vom Bundesrat, der eine feste Abstandsregel in die StVO aufnehmen will.

Doch gilt dieser Mindestabstand beim Überholen nur dort, wo Autos und Fahrräder gemeinsame Flächen nutzen oder auch auf markierten Radwegen, so genannten Schutzstreifen oder Radfahrstreifen? Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat den renommierten Verkehrsjuristen Prof. Dieter Müller beauftragt, die Sachlage durch ein Rechtsgutachten zu klären. Dabei fokussiert er vorwiegend folgende Fragestellung: Wann dürfen Autos einen auf der Fahrbahn markierten Schutzstreifen für Fahrräder befahren und mit welchem Abstand kann daraufhin ein Überholmanöver erfolgen?

2019 05 12 MPFR Demo2019 war für den ADFC Sachsen in vielerlei Hinsicht ein Erfolgsjahr. Wir sind vielen unserer Ziele ein Stück nähergekommen und konnten das Jahr mit einer Rekordzahl neuer Mitglieder beschließen. Mit der Kampagne #MehrPlatzFürsRad war der ADFC auf der Straße erlebbar und hat sich öffentlichkeitswirksam für sichere und moderne Mobilität eingesetzt.

Für eine flächengerechte Aufteilung des Verkehrsraums und mehr Sicherheit auf unseren Straßen gibt es viele Konzepte und viel zu tun. Damit die Fahrradstadt einen Weg in die Realität findet, hat der ADFC Sachsen im Vorfeld der Landtagswahl wichtige Diskussionen angestoßen und den Radverkehr als gesamtgesellschaftlich aktuelles Thema gegenüber den Spitzen der Sächsischen Parteien in den Vordergrund gerückt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die von uns forcierte Zielsetzung einer modernen Mobilität im Koalitionsvertrag von CDU, Grünen und SPD ist klar erkennbar. Einen Überblick über unsere Arbeit in Sachsen im letzten Jahr finden Sie in der Bilanz des ADFC Sachsen 2019.

ADFC Sachsen: Bilanz 2019
Unterstützen Sie die Arbeit des ADFC Sachsen mit einer Spende

2019 04 Demo S163Einen Monat vor den Landtagswahlen im September 2019 verkündete Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig: „Wir beherzigen die vielen Hinweise aus der Bevölkerung und (…) wollen den Radverkehr weiter stärken, indem wir die Sicherheit & Attraktivität des Radfahrens erhöhen.“ Der Minister verkündete, für die Staatsstraße 161 zwischen Heeselicht und Stürza habe er eine zusätzliche Radwegplanung beauftragt. Ursprünglich hatte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) bei der Sanierung der Straße keinen begleitenden Radweg vorgesehen.

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