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Am 5. Mai empfängt die Bundesregierung die Automobilindustrie zu einem weiteren Autogipfel. Die Industrie fordert Auto-Kaufprämien zur Kompensation des schlechten Absatz - oder, wie man aktuell sagt: Der coronabedingten Ausfälle. Stattdessen fordert der ADFC zusammen mit einem großen Verbände- und Unternehmensbündnis eine #MobilPrämieFürAlle.

Während die Bundeskanzlerin in ihrer Rede beim 11. Petersburger Klimadialog am 28. April betonte "Wenn wir Konjunkturprogramme auflegen, immer den Klimaschutz ganz fest im Blick zu haben", will Sachsens Ministerpräsident Kretschmer Autokaufprämien verteilen. In der ARD-Talkshow Anne Will forderte Kretschmer eine einseitige Bevorzugung der Autoindustrie durch breit gestreute Kaufprämien. Zitat: "Wir brauchen für die Automobilindustrie das Signal: Kauft jetzt das Auto. Denn auch dort müssen wir einen Impuls geben."

Nur noch 13% der Deutschen wollen eine solche Abwrackprämie. Vielleicht wäre es auch hier nicht verkehrt, wenn der Ministerpräsident sich bei der Mehrheit der Bevölkerung hält und statt Klientelpolitik zu betreiben die Corona-Krise auch als Chance nutzt, um einen gesellschaftlichen Transfortmationsprozess zu organisieren, bei dem nachhaltige und zukunftsfähige Technologien vorangebracht werden. Genau in diese Kerbe schlägt die Initiative des ADFC: Wir wollen nicht, dass die Regierung den Bürgerinnen und Bürgern die Verkehrsmittelwahl diktiert, sondern ihnen alle Optionen ermöglicht. Eine #MobilPrämieFürAlle, bei der die Bürger selbst entscheiden ob sie in ein Lastenrad investieren, sich ein E-Bike kaufen, eine Jahreskarte für den ÖPNV oder ob sie bei Car-Sharing einsteigen.

Pressemitteilung des ADFC zur MobilPrämieFürAlle

Heute wurde im Bundesgesetzblatt die Novelle der Straßenverkehrsordnung verkündet. Damit sind die Neuregelungen ab morgen in Kraft, die auch wichtige Änderungen für den Radverkehr umfassen. Wenn auch der ADFC an der einen oder anderen Stelle weiteren Bedarf für Verbesserungen sieht, so ist die vom Bundesverkehrsminister auf dem Nationalen Radverkehrskongress 2019 angekündigte und dann in weniger als einem Jahr durch alle Instanzen gebrachte Novelle ein wichtiger Schritt für sicheren Radverkehr. Zahlreiche Neuerungen der StVO gehen auf unsere Initiative zurück. Wir haben die wichtigsten Änderungen der Novelle zusammengefasst, die den Radverkehr betreffen.

adfc gold zertifiziert 300x92Die Infineon Technologies Dresden GmbH & Co. KG erhält die Auszeichnung "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber". Der ADFC verleiht dem Dresdner Halbleiterhersteller das begehrte Siegel in der höchsten Stufe „Gold“. In Sachsen ist Infineon einer von bisher drei zertifizierten Betrieben.

„Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ (www.fahrradfreundlicher-arbeitgeber.de) ist eine Initiative von EU und ADFC. Im Rahmen der Zertifizierung prüft der ADFC die Fahrradfreundlichkeit eines Unternehmens nach Kriterien wie der Zahl und Qualität überdachter Fahrradparkplätze, Angebote für Fahrradreparaturen und Umkleidemöglichkeiten mit Duschen. Bisher haben deutschlandweit erst acht Unternehmen die höchste Auszeichnung in Gold erreicht.

Mehr Informationen zur Auszeichnung Fahrradfreundlicher Arbeitgeber

Am kommenden Freitag, dem 24. April ruft Fridays foProfilePicturer Future zum digitalen #NetzstreikFürsKlima auf. Wir unterstützen den Aufruf, denn Erfolge gegen den Klimawandel funktionieren nur, wenn der Verkehrsbereich einen Beitrag leistet - und es auch eine Verkehrswende gibt. Fridays for Future hat in den vergangenen Monaten immer wieder die Verkehrswende gefordert, sichtbar für #mehrplatzfürsrad demonstriert und vor dem Nationalen Radverkehrskongress in Dresden gegen eine rückwärtsgewandte Verkehrspolitik mobil gemacht. Die Aktion am 24. April ist die ideale Gelegenheit, die junge Generation in ihrem Protest für eine fortschrittliche Verkehrspolitik zu unterstützen.

Eine Teilnahme an der digitalen Demonstration ist hier möglich.

Darüber hinaus ruft Fridays for Future dazu auf, Demoschilder dezentral im Stadtbild zu platzieren, z.B. an Fenstern.

Alle fünf Jahre untersucht die TU Dresden mit dem System repräsentativer Verkehrserhebung (SrV) das Verkehrsverhalten in zahlreichen Städten Deutschlands. Wir haben uns die Ergebnisse der aktuellen SrV-Studie näher angesehen und für die sächsischen Städte untersucht, was die Ergebnisse zum Radverkehr in Sachsen aussagen und welche Trends zu erkennen sind.

In den ostdeutschen Großstädten erhöhte sich der Anteil der mit dem Rad zurückgelegten Wege zwischen 2013 und 2018 von 12% auf 17%. Dieser Trend wird auch maßgeblich durch die sächsischen Großstädte Leipzig, Dresden und Chemnitz getragen. Hier erhöhte sich der Radverkehrsanteil um bis zu 63%.

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Die Konzepte liegen bereit, der Bund stellt hunderte Millionen Euro bereit und der politische Wille wandelt sich in vielen Orten auch immer stärker zugunsten des Radverkehrs. Doch an einer Stelle herrscht ein eklatanter Mangel: Kaum eine Ressource fehlt Kommunen und Landesverwaltungen aktuell so sehr wie Radverkehrsplaner. Der Bund will diesem Mangel entgegentreten und hat dafür bundesweit fünf Radverkehrsprofessuren gestiftet.

Ausgewählt wurden die Bergische Universität Wuppertal, die Hochschule Technik und Wirtschaft Karlsruhe, die Hochschule RheinMain Wiesbaden, die Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel, die Technische Hochschule Wildau, die Universität Kassel sowie die Frankfurt University of Applied Sciences.

Mehr Informationen auf www.adfc.de

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