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Lastenfahrrad Radkutsche MusketierLastenfahrräder sind vielseitig einsetzbar und ein wichtiger Baustein der Verkehrswende. Sowohl in Städten als auch über Land legen die Menschen heute noch viele kurze Strecken mit dem Auto zurück, die oft mit einem Transportrad kostengünstiger und sogar schneller zu schaffen sind. Vor allem für viele Familien bietet die Anschaffung eines Lastenrades Vorteile im Alltag. Mit ihnen wird der Transport von Gepäck oder Waren praktisch, kostengünstig und schnell. Auch für den Personentransport können Lastenräder geeignet sein.

Schon im Dezember 2018 hatte der Sächsische Landtag ein Förderprogramm für die Anschaffung von Lastenrädern und Lasten-E-Bikes für den gewerblichen oder institutionellen Gebrauch beschlossen. Denn die Vorteile Effizienz, Schnelligkeit und Nachhaltigkeit kommen noch mehr als im privaten Umfeld auch bei Unternehmen und Institutionen zum Tragen. Im sächsischen Haushalt waren dafür 2019 0,5 Mio. Euro vorgesehen, 2020 sogar 1 Mio. Euro. Doch dürfte kein einziges Lastenrad damit gefördert worden sein. Der Grund: Die Mittel konnten schlicht nicht beantragt werden, denn Verkehrsminister Martin Dulig benötigte ganze zwei Jahre, um eine Förderrichtlinie zu erarbeiten.

Am 27. November startete die 22. ADFC-Radreiseanalyse. Noch bis 10. Januar 2021 können Radreisende und Tagesausflügler aus ganz Deutschland an der Umfrage teilzunehmen. Wir wollen von euch wissen: Welches sind die beliebtesten Radregionen, wie reist ihr zu eurem Radurlaub an und welche Rolle hat dieses Jahr Corona für eure Entscheidung gespielt, einen Radurlaub zu machen?

2020 war für den Radverkehr ein außerordentliches Jahr. Für mehr als ein Drittel der Radurlauber war dieses Jahr die Pandemie die Motivation, mit dem Rad in den Urlaub zu fahren. Die Ergebnisse der Radreiseanalyse sollen uns helfen, diese Entwicklungen mit konkreten Daten zu untermauern.

Popup Radweg2020 wird wohl den meisten als Krisenjahr im Gedächtnis bleiben. Ein Jahr, in dem alles anders lief als ursprünglich geplant. Auch im Straßenverkehr haben sich corona-bedingte Auswirkungen in Form von neuen Lösungen gezeigt. Die vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderte Studie Fahrrad-Monitor befasst sich 2020 insbesondere mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Mobilität per Rad.

Das ist kein Wunder, denn die besondere Situation im letzten Jahr hat das Fahrrad als Krisengewinner erscheinen lassen. Der Radverkehr erscheint deutlich präsenter in der Öffentlichkeit. Das belegen auch die Zahlen: 25% der Befragten nutzen das Rad seit Ausbruch der Pandemie häufiger. 18% wollen auch nach der Pandemie häufiger Rad fahren.

Koalitionsvertrag SN2019 VerdoppelungRVVor ziemlich genau einem Jahr hat die sächsische Kenia-Koalition mit dem Koalitionsvertrag sehr konkret dargelegt, wie sie den Radverkehr in Sachsen voranbringen will. Den ambitionierten Zielstellungen für die Verkehrswende und die Förderung des Radverkehrs nach zu urteilen, bestand zwischen den Koalitionspartnern offenbar wenig Dissens: Die Verdoppelung des Radverkehrsanteils in Sachsen in den nächsten fünf Jahren setzten sich CDU, Grüne und SPD zum Ziel, nicht mehr und nicht weniger. Mit großen Erwartungen war daher auch die Veröffentlichung des Haushaltsentwurfs für 2021/2022 durch die Sächsische Staatsregierung verknüpft, dem ersten gemeinsamen Haushalt von CDU, Grünen und SPD in Sachsen.

Am Mittwoch erblickte der Haushaltenswurf dann das Licht der Öffentlichkeit. Der erste Blick ist ernüchternd. Ernsthafte Ambitionen eine Verkehrswende in Sachsen auf den Weg zu bringen, hat das Sächsische Wirtschafts- und Verkehrsministerium um Martin Dulig offensichtlich nicht. Neben der allgemeinen Vereinbarung im Koalitionsvertrag verfolgt der Freistaat Sachsen mit seiner Radverkehrskonzeption eigentlich schon länger das Ziel, bis 2025 noch knapp 500 Kilometer neue Radwege an Staats- und Bundesstraßen zu bauen. Doch dafür braucht es deutlich mehr Mittel. Eine logische Schlussfolgerung wäre es, den entsprechenden Haushaltstitel aufzustocken. Doch genau das geschieht nicht: Der Posten "Bau von Radwegen" verharrt bei einem Volumen von 4 Millionen Euro pro Jahr. Das genügt gerade einmal für zirka 13 Kilometer neue Radwege.

Rad TanneWeihnachten - Fest der Schwierigkeiten, ein passendes Geschenk zu finden. Besonders in diesen Tagen und Wochen stehen viele Menschen vor der Frage, womit sie ihren Liebsten eine Freude bereiten können. Wie wäre es mit einem Weihnachtsgeschenk rund ums Rad? Von raffinierten Fahrradgadgets, die die Zeit auf dem Sattel sicherer, angenehmer und leichter machen bis hin zu ausgefallenen Erfindungen und Zubehör, ist die Auswahl praktisch endlos. Wenn Freunde und Verwandte keine konkreten Wünsche äußern, ist man mit nützlichen Gebrauchsgegenständen in jedem Fall auf der sicheren Seite.

Inspiration – auch für die Härtefälle – gibt’s hier.

Deutsche Bahn AG / Bartlomiej BanaszakBis Ende 2022 sollen 100.000 neue Bike&Ride-Plätze an Deutschlands Bahnhöfen entstehen. Dieses ambitionierte Ziel hat sich das Bundesumweltministerium (BMU) und die Deutsche Bahn gesetzt.

Um das zu erreichen, wurden kürzlich die Förderbedingungen für Abstellanlagen an Bahnhöfen verbessert. Anfangs förderte das BMU die Anschaffung der Anlagen mit 40%, jetzt sind es bis Ende 2021 bis zu 50 Prozent (70 Prozent für finanzschwache Kommunen). Die Förderung kann sich um zusätzlich 20 Prozentpunkte erhöhen, wenn sich die neuen Abstellanlagen in einem Radius von 100 Metern um den Bahnhof oder Haltepunkt befinden. Darüber hinaus wird die Förderung um weitere 15 Prozentpunkte erhöht, wenn sich die antragstellende Kommune in einem Braunkohlerevier befindet (LK Bautzen, LK Görlitz, LK Nordsachsen, LK Leipzig, Stadt Leipzig). Auch können Kommunen die Einrichtung von Abstellanlagen an Bahnhöfen mit anderen Förderprogrammen kombinieren, sodass sie nahezu ohne Eigenmittel auskommen. Finanzschwache Kommunen müssen gar keinen Eigenanteil leisten, andere Kommunen haben einen verpflichtenden Eigenanteil von 5%.

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