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Arbeitsgemeinschaft berät und vernetzt fahrradfreundliche Kommunen

In ihrer heutigen Kabinettssitzung beschloss die Staatsregierung, die Arbeitsgemeinschaft sächsischer Kommunen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs 2022 und 2023 mit je 300.000 Euro zu unterstützen. Die vor drei Jahren gegründete Arbeitsgemeinschaft trägt den Namen wegebund und berät und vernetzt sächsische Kommunen, damit sie fahrradfreundlicher werden können.

„Ich freue mich sehr, dass die Staatsregierung nach einigen Verzögerungen nun endlich die Mittel für den wegebund auszahlen wird, so wie es der Koalitionsvertrag und ein Landtagsbeschluss vorsieht. Damit ist ein wichtiger Schritt für mehr Fahrradfreundlichkeit in Sachsen getan" sagt Konrad Krause, Geschäftsführer des ADFC Sachsen.

Der wegebund organisiert Weiterbildungen sowie die Vernetzung der sächsischen Kommunen in Fragen des Fuß- und Radverkehrs. Dass eine solche Arbeitsgemeinschaft in Sachsen gebraucht wird, zeigt auch der ADFC-Fahrradklima-Test: 73 Prozent der Sachsen fühlen sich gefährdet, wenn sie mit dem Rad unterwegs sind. Zwei Drittel wünschen sich eine engagiertere Radförderung in ihrer Stadt. 

„Dass die Staatsregierung reagiert, um den veränderten Mobilitätsansprüchen gerecht zu werden, ist großartig. Es ist wichtig, dass die sächsischen Kommunen das notwendige Know-how erhalten. Zum Fachwissen gehört aber auch eine ausreichende finanzielle Ausstattungen für die Radverkehrsprojekte" erörtert Konrad Krause. Der ADFC Sachsen fordert daher, dass der Freistaat in seinem kommenden Doppelhaushalt 2023/24 genügend Mittel für den Bau von Radwegen in den Kommunen bereitstellt.

Hintergrund:

Im Koalitionsvertrag einigte sich die schwarz-grün-rote Koalition darauf, die Arbeitsgemeinschaft wegebund langfristig finanziell zu unterstützen. Untermauert wurde dies durch den Landtagsbeschluss zum Doppelhaushalt 2021/22. Hier stellten die Abgeordneten des Landtages dem wegebund 300.000 Euro pro Jahr bereit. Nach einigen Verzögerungen beschloss das Kabinett heute, diese Mittel endlich auszuzahlen.

Die Kommunen Auerbach/Vogtl., Bautzen, Borna, Chemnitz, Dresden, Görlitz, Leipzig, Limbach-Oberfrohna, Markkleeberg, Meißen, Moritzburg, Niesky, Oschatz, Pirna, Radeberg, Radebeul, Weinböhla, Weißwasser, Wurzen, Zittau und Zwickau sind bereits Mitglied in der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft. Der wegebund geht davon aus, dass die Zahl der Mitgliedskommunen in den kommenden Jahren weiter steigen wird.

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